
In Zuge einer Videokonferenz gemeinsam mit LPA Obmann Dr. Peter Csar und den Vertrauenspersonen wurde das Wahlergebnisses offiziell verlautbart. Wir gratulieren Wolfgang Krennbauer recht herzlich zu einem hervorragendem einstimmigen Wahlergebnis und wünschen ihm und seinem Team alles Gute! Ein Dank gilt auch unserer Christina Nösterer, die als ZBVP in den letzten Jahren hervorragende Arbeit getan hat und mit einem Ohr für ihre Kolleginnen und Kollegen stets mit ihrer Stimme entsprechend entscheidenden Einsatz geleistet hat.

LPA Obmann Dr. Peter Csar | Quelle: LPA
"WIR" war im Anschluss an die Wahl exklusiv dabei und durfte Wolfgang näher kennen lernen...

WIR: WIR: Lieber Wolfgang, Gratulation zur neuen Funktion als Zentralbehindertenvertrauensperson. Dein erster Eindruck?
Wolfgang: Zunächst freue ich mich über den sensationellen Vertrauensvorschuss. Ich war schon bisher in meiner Dienststelle Vertrauensperson und seit 2016 im Team der Behindertenvertretung beim Amt als Stellvertreter von Christina Nösterer tätig, der wir für ihren großen Einsatz in den letzten Jahren sehr dankbar sind.
Als umgänglicher, geselliger Mensch, dem der Zusammenhalt wichtig ist, engagiere ich mich gern für andere Menschen und freue mich auf die verantwortungsvolle Funktion als Bindeglied zwischen unseren Kollegen/innen und dem Dienstgeber.

Foto: Archiv Quelle: Christoph Wolfsteiner
v.l.n.r.: Karin Knoll (ZBVP-Stv.), Wolfgang Krennbauer (ZBVP), Jacqueline Macho (BVP-Stv. beim Amt), Christina Nösterer (vorne mitte, ehem. ZBVP), Leopold Fichtinger (BVP-Stv. beim Amt)
Was sind deine wichtigsten Ziele für die Zukunft?
Wolfgang: Menschen mit Behinderungen finden oft selbst nicht ein offenes Ohr und Verbündete für ihre berechtigten Anliegen. Auch wenn das Land OÖ ein sehr sozialer Dienstgeber ist, braucht unsere Klientel daher eine aktive Vertretung.
Da setze ich auf die enge Zusammenarbeit mit dem LPA. Und weil es auch viele jüngere Kolleginnen und Kollegen unter 30 Jahren mit einer Beeinträchtigung gibt, möchte ich künftig auch verstärkt mit dem JAS kooperieren.
Wie siehst du aktuelle Situation im Landesdienst?
Die Pandemie hat uns leider immer noch voll im Griff. Positiv hervorzuheben ist die Forcierung von Home-Office. Trotz der Mehrarbeit in den Krisenstäben (Contact Tracing) neben der Linienarbeit sind die Kolleginnen und Kollegen größtenteils immer noch guter Laune und halten zusammen.

Wie siehst du aktuelle Situation im Landesdienst?
Aktuell geht es oft um den besonderen Schutz der zahlreichen Angehörigen einer Risikogruppe in unseren Reihen. Und natürlich müssen diese im Anschluss an Homeoffice auch wieder Anschluss in ihren Dienststellen finden. Manchen haben Angst vor dem Wiedereinstieg nach längerer Abwesenheit.
Oberster Ziel ist also, gemeinsam diese schwierige, langanhaltende Corona-Krise zu bewältigen und vor allem gesund zu überstehen.
Auf was freust du dich schon am meisten?
Ich freue mich auf neue Herausforderungen viele neue Kontakte bei der Zusammenarbeit mit dem LPA und der GÖD. Es ist ein gutes Gefühl, als kleiner Teil des Ganzen, mitwirken bzw. vielleicht auch etwas bewirken zu können.
Gemeinsam sind wir stark als Zentralbehindertenvertretung!